Selbstständigkeit mit/trotz Kindern oder mit trotzigen Kinder, eine Zwischenbilanz!


Besonders in diesen Zeiten sind es nicht nur die Mütter, die nachvollziehen können, was Homeoffice mit Kindern bedeutet. Das Telefon klingelt, das Kind schreit, der Paketdienst ist an der Tür, das Baby wird genau in diesem Moment gewickelt, der Laden wird eingeräumt, das Kleinkind dekoriert um!

Es gibt nichts, was es nicht gibt, besonders wenn Familienleben auf Joballtag trifft. Dem Kind ist es Wurst ob man die Email noch zu Ende schreiben muss. Wenn die Zähne drücken, ist Mamas Schoß angesagt, und nicht der olle PC. Morgen muss man sich konzentrieren? Dann Daumen gedrückt für ein Minimum an Schlaf!

Als selbständige Mama hat man das Privileg, sich die Zeiten um die Bedürfnisse der Kinder zu gruppieren. Kein Chef guckt schräg, wenn der Kindergarten anruft, und man hat kein schlechtes Gewissen, wenn der Nachwuchs seine ungeteilte Aufmerksamkeit einfordert. Aber auch hier heißt es selbst, und ständig. Dann sitzt man eben bis in die Puppen, bevor man über Puppen steigt, um den Kleinen einen Kuss zu geben und zu beten, dass die Sache mit dem Schlafpensum aufgeht.

Nach der Ideenphase, der Phase der Weiterentwicklung, der Routinefindung und des steten Aufbaus, können wir frisch selbständigen Mamas eine Bilanz ziehen:

Würden wir es wieder tun? Na klar!

Ist es mitunter auch stressig? Absolut!

Ist es machbar? Definitiv, wir haben tolle Kinder und super Ehemänner!

Sind die Kinder der größte Nervfaktor? Nein, es sind die Ämter, besonders jetzt mit Corona-Besetzung!

Werden wir das schaffen? JO, WIR SCHAFFEN DAS!

Also richten wir uns die Krönchen, schaffen noch die letzten Hürden aus dem Weg, stellen die Flaschen kalt und gehen motiviert die letzten Meter in Richtung Eröffnung.

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